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Alzheimer in der Gerontopsychiatrie




ALZHEIMER - DEMENZ  ERKENNEN
+ BEHANDELN






Durch Eiweißablagerungen
(den so genannten Plaques) im äußerst fettreichen Hirngewebe  wird die Verbindung von Hirnzellen untereinander gestört.

Viele "Botschaften" kommen darum nicht mehr da an, wo sie hin sollen.
Das Gehirn verliert nicht nur an "Klasse" sondern langfristig betrachtet auch an "Masse", da die Ablagerungen Flüssigkeiten "binden" und das Gehirn quasi "austrocknet"   

Ob es sich hierbei "nur" um eine Demenz, eine Parkinson - Erkrankung, oder doch um "Alzheimer" handelt, vermag am ehesten der Facharzt zu bestimmen.


Der Alzheimer - Diagnose gehen dabei langwierige Untersuchungen voraus , die zunächst den möglichen Ursachen [ Ätiologie] auf den Grund zu gehen versuchen.

Dies kann im psychotherapeutischen Gespräch, durch neuropsychologische Tests, gründliche Körperuntersuchungen, durch Analyse bestimmter Laborwerte, die Entnahme von Gehirnflüssigkeit (Liquor-Untersuchung) EEG (Elektroencephalogramm), oder weitere umfangreiche Apparate Medizin (CT, MRT, PET + SPECT erfolgen -

 

trotzdem 

ist es auch dann nicht immer einfach, das Krankheitsbild von Alzheimer von dem der Demenz zu unterscheiden, (anders bei Parkinson, hier ist der Tremor - das Zittern - bereits deutliches Indiz) weil beide Erkrankungen - Alzheimer wie Demenz - fast identische Symptome aufweisen.

Gedächtnisverlust  |  Starke Stimmungsschwankungen  |  Depressionen |
Störung der Wahrnehmung | Verkennen von Situationen | Gang-Unsicherheit
Situativ Inadäquates Verhalten | Vernachlässigung des eigenen Körpers |
Verlust der Kommunikationsfähigkeit |

um nur einige zu nennen.

Erst, wenn sich zu den Plaque-Ablagerungen im Gehirn "entzündliche" Reaktionen hinzu gesellen  (kann durch CT, MRT, PET o. SPECT festgestellt werden) die zur beschleunigten "Reduktion" des Gehirnvolumens führen, spricht man von einer "Alzheimer-Erkrankung

und erst, wenn der "neurologisch Erkrankte"  überdeutlich seine Kommunikations - fähigkeiten aufgibt ( Mimik, Gestik, Sprache) und hierdurch an "Persönlichkeit" verliert,

spricht man von einer Demenz.

Grössere Aussicht auf Heilung, besteht bei der Demenz.

Umfangreiche Untersuchungen, wie die:
 
- Körperuntersuchung
- Laboranalysen , die
- Lumbalpunktion (Liquorentnahme) oder die
- psychologische Therapie

eignen sich bereits hervorragend, den möglichen Ursachen für diese Form der "noch vermeintlichen"  Demenz auf den Grund zu gehen und sie ggf. dadurch therapierbar zu machen.


Ergibt die Körperuntersuchung einen organischen Krankheitsbefund , wie z.B. arterielle Durchblutungsstörungen,  können geeignete Medikamente von dieser
so genannten "vaskulären Demenz"  (
hervorgerufen durch Durchblutungsstörungen )
unter Umständen heilen.


Laboruntersuchungen ergeben krankhafte Auffälligkeiten bei den Blut - und Fettwerten und können ebenfalls zu einer erfolgreichen medikamentösen Therapierung führen.


Die Lumbalpunktion (Entnahme von Gehirnwasser) zeigt, ob nicht Viren oder Bakterien für die "entzündlichen" Vorgänge im Gehirn verantwortlich sind, die wiederum durch entzündungshemmende Präparate (wie z.B.  Anti-Rheuma Medikamente) beeinflusst werden könnten, und


Psychologische Untersuchungen können Hinweise zu (evtl. auch genetisch bedingten) psychopathologischen Syndromen im pre- , peri - postnatalen oder frühkindlichem Stadium geben, die durch geeignete Psychopharmaka korrigiert werden könnten.

Als Alternative zur Pharma-Therapie  bieten sich zudem psychotherapeutische Ansätze, wie z.B. die Validation.

aber auch viel (gesunde) Bewegung, vor allem im Wasser, die aktive Teilnahme am Weltgeschehen und eine ausgewogene,gesunde Ernährung führen zum Erfolg.

auf diese Weise konnten bisher ca. 25 % aller dementiellen Erkrankungen geheilt und in über der Hälfte aller Fälle eine deutliche Milderung des Krankheitsverlaufs erzielt werden .

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Suchen Sie Rat ? Möchten Sie ein ganz dringendes Problem besprechen ?
haben Sie finanzielle Probleme in der Alzheimer-Pflege ? so zögern Sie bitte nicht unsere Demenz-Beratungs-Hotline anzurufen, sie steht Ihnen an 365 Tagen des Jahres zur Verfügung. Die Rufnummer finden Sie auf unserer Impressumseite

Formular für eine erste unverbindliche Anfrage



  

Das Robert Koch-Institut in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt berichtet hierzu:


Neben einer Klassifikation, die sich am betroffenen Organ bzw. Organsystem orientiert, können Krankheiten z.B. auch nach
ihrem Verlauf, ihrer Symptomatik oder ihren Ursachen (Ätiologie)
eingeteilt werden......lesen Sie den vollständigen Text hierzu im
 Bericht des Robert-Koch-Instituts
vom Dezember 2009







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