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Alzheimer in der Gerontopsychiatrie


nextNEWS zum Thema
Alzheimer / Demenz
Die Volkskrankheit Alzheimer / Demenz berührt uns alle.






Weit über eine Million Deutscher ist  bereits an  Alzheimer / Demenz erkrankt - demografiebedingt sogar tendenziell steigend - weil die Krankheit vor allem Menschen im hohen Alter ab etwa 90 Jahren besonders trifft
( annähernd 38 % der üb. 90 Jährigen von heute sind bereits dementiell erkrankt). In etwa 30 Jahren wird jeder dritte Bundesbürger an Demenz erkrankt sein.

Diese Tatsache ist Anlass genug, so intensiv wie möglich über alle Aspekte der Alzheimerkrankheit aufzuklären und intensive Angehörigen-Arbeit zu betreiben.

  

News aus den Medien   |   News aus dem Sozialbereich   |   News aus der Medizin

Lesen Sie, was deutsche und internationale Medien hierzu berichten . 
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                                                                                                           März 2009 
Das Team um den Pflegerechtsexperten Werner Schell , ideell liiert mit dem Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Initiative - Harffer Straße 59 - 41469 Neuss
gibt bekannt:
Der nächste Pflegetreff in Neuss-Erfttal findet am 23.06.2009 statt.
Während der seit seit vielen Jahren regelmäßig stattfindenden Pflegetreffs haben Interessierte und Betroffene Gelegenheit, Informationen bezüglich des derzeit angewandten Pflegerechts zu erhalten und gegenseitig Erfahrungen und Meinungen auszutauschen.


Social Informations
                                                                                                           Oktober 2008

Kongress über außerklinische Betreuung.

München (kobinet) Daheim statt im Heim
Ein "Münchner außerklinischer Intensivkongress" will alle Berufsgruppen zusammenführen, die sich mit der außerklinischen Betreuung von Menschen befassen, deren Körperfunktionen einer erheblichen medizintechnischen Unterstützung bedürfen. Die Bundesinitiative "Daheim statt Heim" ist auf dem zweitägigen Kongress vertreten, der am 31. Oktober beginnt. "Gelungene außerklinische Intensivversorgungen sind nur zu realisieren, wenn die medizinischen, pflegerischen, therapeutischen und technischen Dienstleistungen sich optimal ergänzen", so die Kongressveranstalter.

"Daheim statt Heim" hat das zum Ziel, behinderten und älteren Menschen die Möglichkeit zu geben, im Gemeinwesen oder der Familie zu leben und somit das Recht auf Eigenständigkeit und Selbstbestimmung zu erfüllen. "Dass sich diese pflegebedürftigen Menschen nach den eigenen vier Wänden sehnen, wird immer wieder in Gesprächen deutlich, denn nur daheim können sie selbstbestimmt leben", erklärte Silvia Schmidt, Behindertenbeauftragte der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion und Mitbegründerin der Bundesinitiative.

"Daheim statt Heim" verlangt eine Einbeziehung behinderter Menschen von Anfang an. "Um eine Integration und Inklusion von Anfang an zu erreichen, müssen die gesetzlichen und verwaltungstechnischen Rahmenbedingungen auf europäischer, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene dementsprechend umgestaltet werden", wird die Bundestagsabgeordnete in einer Presseinformation der Kongressveranstalter zitiert. sch
Quelle: Kobinet Nachrichten


                                                                                                                      April 2008

KÖLN (MedCon) - Die meisten Entlastungsangebote, besonders wenn sie von professionellen Diensten und Einrichtungen angeboten werden, kosten Geld. Finanzielle Unterstützung erhalten Angehörige von der Pflegeversicherung und vom Sozialamt.

Angehörige haben Ansprüche an Pflegekasse und Sozialamt

Die Pflegekasse übernimmt einen Teil der Kosten für die Tagespflege und die Kurzzeitpflege demenzkranker Menschen. Der Tagessatz für die Tagespflege ist je nach Pflegestufe des Patienten gestaffelt und reicht von 384 bis zu 1470 Euro im Monat.

Für die vorübergehende vollstationäre Pflege zahlt die Pflegekasse bis zu 1470 Euro für maximal vier Wochen im Jahr. Zumeist genügen diese Beträge nicht, um die Kosten für die Pflegeeinrichtungen komplett zu decken. Reichen eigenes Einkommen und Vermögen nicht aus, um den Differenzbetrag aufzubringen, kann beim Sozialamt die Übernahme des Fehlbetrags beantragt werden. [siehe hierzu das SGB XII]

Für Ersatz ist gesorgt

Bei der Verhinderungspflege erhält die Ersatzpflegekraft für ihre Leistungen Geld von der Pflegeversicherung. Professionelle Pflegekräfte und Verwandte ab dem dritten Grad erhalten bis zu 1470 Euro.  Angehörige bis zum zweiten Grad erhalten das übliche Pflegegeld, das auch dem normalerweise pflegenden Angehörigen zusteht. Ausnahmen gibt es, wenn die Ersatzpflege länger als vier Wochen dauert.
[siehe hierzu das SGB XI, § 39]

Höhere Zuschüsse, wenn Reform zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung in Kraft tritt

In der Reform zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung, die zum 1. Juli 2008 in Kraft treten soll, soll es für die Betreuung von Menschen, die in ihrer Alterkompetenz eingeschränkt sind, künftig anstelle von bisher 460 €/Jahr bis zu 2.400 € pro Jahr geben! Noch ist aber nicht bekannt, wie dieses Geld verteilt wird.

Quelle: MedCon


                                                                                                                  Februar 2008
Karlsruhe:  Konzept -  Betreutes Wohnen für dementiell erkrankte Menschen hat die Erprobungsphase verlassen  zum Artikel 



aus den Medien
Januar 2009
die australische Alzheimer Organisation hat ein "Alzheimer-Handbuch" mit vielen wertvollen Tipps zum Umgang mit dieser Erkrankung in verschiedenen Sprachen verfasst. Neben (für uns Deutsche) solch exotischen Sprachen  wie beispielsweise : arabisch, aramäisch, chinesisch, koreanisch, ungarisch oder urdu, kann es der an der Alzheimererkrankung interessierte Mensch auch in deutscher Sprache bestellen. Das im PDF Format gestaltete Bestellformular erhalten Sie unter diesem Link
Dezember 2008
Reisen mit (trotz) Alzheimer / Demenz: Erfahrungsbericht einer Gruppenreiseleiterin aus der Behindertentouristik
                                                                            Quelle: AlzheimerInitiative Deutschland  


                                                                                                                     April 2008

Nach Pflegereform: Mehr Leistung für Demenzkranke beantragen

Berlin (dpa/tmn) – Demenzkranke bekommen künftig früher finanzielle Unterstützung. Sie erhalten auch dann Leistungen, wenn zwar ein Betreuungsbedarf besteht, ihnen aber noch keine Pflegestufe zugesprochen wird.

Diese Regelung ist Teil der Pflegereform, die am Freitag (14. März) vom Bundestag beschlossen wurde. Angehörige müssen sich für den Zuschuss an ihre Pflegekasse wenden, erklärte Susanna Saxl von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Berlin. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) müsse dann den allgemeinen Betreuungsbedarf feststellen. Die Reform soll vom 1. Juli an gelten. Genaue Ausführungsbestimmungen liegen noch nicht vor.

Bislang erhalten Demenzkranken nur dann Leistungen aus der Pflegeversicherung, wenn sie vom MDK mindestens in Pflegestufe eins eingeteilt wurden. Zum Pflegegeld in Höhe von 205 oder 384 Euro kann ein zusätzlicher Betreuungsbetrag gewährt werden. Er liegt bisher bei maximal 460 Euro pro Jahr und kommt für «zu Hause lebende Pflegebedürftige mit erheblichem allgemeinen Betreuungsbedarf» infrage, so die Alzheimer Gesellschaft. Dieser Betrag ist zweckgebunden und soll zur Entlastung der Angehörigen eingesetzt werden. Von ihm lassen sich etwa Angebote der Tagespflege bezahlen.

Künftig haben Demenzkranke auch dann Anspruch auf Zahlungen, wenn der körperliche Pflegebedarf nicht für die Pflegestufe eins ausreicht, aber trotzdem Betreuungsbedarf besteht. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn sich ein Demenzkranker zwar noch selbst
anziehen kann, er aber schon so vergesslich ist, dass er nicht mehr alleine leben kann. Bislang gingen solche Menschen leer aus. Sie erhalten künftig bis zu 200 Euro im Monat.

Das Geld soll ebenfalls zweckgebunden sein und für zusätzliche Betreuungsleistungen eingesetzt werden. Das heißt: Nimmt ein Demenzkranker Angebote wie Betreuungsgruppen oder ehrenamtliche Helfer in Anspruch, werden diese voraussichtlich direkt mit der Pflegekasse abgerechnet. Alternativ bekommt der Angehörige eine Rechnung ausgestellt, die er dann bei der Kasse einreichen kann, erklärte Saxl. «Man bekommt den Betrag also nicht auf die Hand.»

Demenzkranke, die bereits den zusätzlichen Betreuungsbetrag von 460 Euro im Jahr bekommen, sollen automatisch Anspruch auf die höheren Leistungen haben, sagte Saxl. Die genauen Ausführungsbestimmungen müssten aber noch abgewartet werden.

Auszug aus Süddeutsche Zeitung, 14.3.2008


                                                                                                                 Januar 2008
Frankfurt: FAZ -  Wenn jeder dritte der Senioren an Demenz erkranken wird, sollte mehr Geld in die Alzheimer Forschung statt in teure Kreuzfahrten gesteckt werden.... zum Artikel  
                                                                                                                                   

                                                                                                              seit 06.12.2007
Berlin - Wiesbaden:  "An ihrer Seite" bewegender Film mit der Oscar®-Gewinnerin Julie Christie in der Hauptrolle, handelt von einer 50 Jahre andauernden Liebe, die im Umgang mit Alzheimer ihre grösste Herausforderung sieht. Die laufenden Filmvorstellungen hier...zum Kino 

                                                                                                               Februar 2008
Witten:  Ärztezeitung - mit wem hat die Omi wohl gerade geschmust als im Volksempfänger  " Kann denn Liebe Sünde sein" lief ..... diese oder andere Fragen werden Sie sich bestimmt stellen, wenn Sie diesem Link hier folgen  zur Homepage  

aus dem medizinischen Bereich

                                                                                                                    März 2008
München: Netdoktor geht davon aus dass in Europa bereits über 5 Millionen Menschen an Demenz leiden, unter den Top 10 der meistverkauften Medikamente befinden sich bereits       3 der Sorte - Antidepressiva / Neuroleptika  zur Webseite





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