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![]() Betreute KUREN f. Demenzkranke u. Angehörige sowie auch für Menschen mit anderen Behinderungen Alzheimer / Demenzkranke , Patienten in Situation nach einem Schlaganfall, Parkinson, MS Erkrankte u. deren Angehörige werden in behindertenfreundlichen Seniorenpensionen und Gästehäusern durch Gerontopsychiatrie Spezialisten und ehrenamtliche Pfleger u. Betreuer der Arbeitsgemeinschaft Behinderte und Senioren ( ABS e.V.) kompetent und liebevoll betreut. Vorwort: wenn ein von Alzheimer / Demenz oder einer anderen neurologischen Erkrankung betroffener Mensch rein auf seine neurologischen Defizite reduziert wird, und man darüber seinem gesamtgesundheitlichen Status wenig Berücksichtigung schenkt, kann dies verheerende Folgen haben - für ihn selbst, für seine Angehörigen - aber auch für die Kostenträger des Gesundheitssystems, denn zu spät erkannte schwerwiegende Krankheiten führen oft zu sehr kostenaufwändigen medizinischen Behandlungen und Therapien, die je nach ihrem Beginn mehr oder weniger erfolgversprechend ausfallen. Wie oft kommt es beim neurologisch beeinträchtigten Menschen vor, dass unzulänglich geäusserte Befindlichkeitsstörungen seiner neurologischen Erkrankung zugeschrieben werden. Da heisst es dann schnell: "er ist unlustig, unruhig, rastlos, wirkt apathisch, neigt zu Depressionen, reagiert aggressiv, neigt zu Wutausbrüchen, hat einfach keinen Appetit " in Wahrheit aber sind diese Symptome genau so gut z.B. ernährungs - oder resorptionsbedingten Mangelerscheinungen, einer Stoffwechselerkrankung, Gelenkbeschwerden (auch hervorgerufen durch Bewegungsmangel), Herz-Kreislauf Problemen, Gynäkologischen Beschwerden oder irgend einer anderen organischen Erkrankung zuzuschreiben, die man durch eine geeignete frühzeitige Rehabilitationsmaßnahme noch relativ einfach in den Griff hätte bekommen können. Nur weiss das keiner. Arztbesuche finden, wenn überhaupt - in der Regel nur beim Neurologen statt - der attestiert den Ist-Zustand der neurologischen Erkrankung, der MDK prüft den Status der Pflegebedürftigkeit und Patient und Angehöriger fügen sich in ihr Schicksal. Als einige der Ursachen für diese unbefriedigende Situation erkennen wir hier : Desinformiertheit der Angehörigen, Geld und Zeitmangel der Angehörigen, Geld und Zeitmangel im klinischen Versorgungsbereich. Desinformiertheit insofern, als der pflegende Angehörige nicht hinreichend über gesundheitliche Präventivmaßnahmen - die es in teilstationärer (ambulanter) Form auch für Alzheimer / Demenzkranke gibt - informiert ist - Viel zu selten dringen Informationen dieser Art zu den betroffenen Familien durch - und gäbe es da nicht die internetaffinen Verwandten (in der Regel die Kinder und Enkel) oder so manch sozial engagierte Pflege - und Sozialstation (hier besitzt das Wort SOZIAL noch eine Dimension) wüsste es heute wohl immer noch kaum ein pflegender Angehöriger, dass es mittlerweile auch Kur + Reha-Institutionen gibt, die sowohl den gesunden Angehörigen als auch seinen demenzkranken Partner zu therapieren in der Lage sind. Die Situation in Ermangelung ausreichender finanzieller Mittel - sprich: Geldmangel, gestaltet sich als nicht weniger prekär. Eine ohnehin schon magere Grundrente, das bisschen Pflegegeld, das - wenn es denn in Kombination mit Sachleistungen der Pflegedienste gerechnet werden auch noch gehörig schrumpft, und dazu noch die immer höher steigenden Eigenanteile und Zuzahlungen bei Hilfsmitteln, Medikamenten und Therapien lassen den Wunsch nach einer gesundheitlichen Präventivmaßnahme (Reha, Kur ) immer deutlicher in`s Hintertreffen geraten. Die Angst, sich finanziell zu übernehmen sitzt vielen alten Menschen der Kriegsgeneration so sehr im Nacken, dass es für sie lohnender scheint Nicht allzuviel in ihre Gesundheit zu investieren - selbst auf die Gefahr hin, dann eher sterben zu müssen. Zuguterletzt der Zeitmangel - der in fast allen Pflege - Familien überdeutlich das Szepter schwingt. Es gehört schon einiges dazu, den ganzen Tag - das sind immerhin 24 Stunden - und die auch noch mit 365 multipliziert - einen Demenzkranken so zu behüten und zu versorgen, dass es ihm an nichts Lebensnotwendigem fehlt, er sich selbst nicht gefährdet und auch für sein Umfeld keine Gefahr darstellt. Die obligatorischen Besuche beim Neurologen (in manchen Regionen etwa alle drei Monate) abgezogen, bleibt der Tages (und Nacht) ablauf zwar fast immer der Gleiche, dennoch muss er sorgsam geplant werden. Da kann es schnell passieren, dass so banale Dinge wie Gesundheitsvorsorge und Präventivmaßnahmen nicht in den vorgegebenen Zeitrahmen passen. Zeitmangel spielt auch in der klinischen Versorgung eine Rolle - Der aus Kostengründen (Gewinnmaximierungsgründen) radikal durchgezogene Stellenabbau im Pflegebereich sowie die Kombination von beruflichem Stress und Unzufriedenheit des Pflegepersonals ( kein Wunder bei den vorherrschenden desaströsen Arbeitsbedingungen die zusätzlich noch mit sehr schlechter Bezahlung gepaart sind), führen in vielen Kliniken zu solch personellen Engpässen, dass ein demenzkranker Kurgast ohne Begleitung seines Angehörigen keine Chance hat aufgenommen zu werden. Wer sollte denn den Demenzkranken im straff durchstrukturierten Klinikablauf rund um die Uhr versorgen ? Wenn dann auch noch der pflegende Partner gesundheitlich so angeschlagen ist, dass man in absehbarer Zeit auch bei ihm mit Pflegebedürftigkeit rechnen kann, nehmen die Dinge ihren altbekannten Lauf: Nun bedürfen BEIDE der Hilfe durch andere und werden auf kurz oder lang von staatlich oder privat organisierter Fürsorge abhängig. Das kostet ! Um frühzeitig diesem Dilemma zu entgegnen, haben wir dieses innovative Kur - Therapie + Betreuungsprojekt für Demenzkranke und Angehörige ausgearbeitet, das wir in dieser Form seit dem Sommer 2006 an verschiedenen heilklimatisch begünstigten Standorten in Deutschland und dem Ausland anbieten. Es berücksichtigt neben der ganzen Bandbreite gesundheitlicher Aspekte oder der psychosozialen Komponente auch die finanzielle Situation des pflegenden Angehörigen wie die seines demenzkranken Partners - Gleichzeitig berücksichtigt es aber auch die finanziell angespannte Situation innerhalb unseres Gesundheitssystems. Gesundheitliche Präventivmaßnahmen für Demenzkranke und Angehörige sind demnach bestens geeignet langfristig die Budgets der Kostenträger unserer Gesundheitssysteme zu schonen. GUTE BETREUUNG PFLEGE und GESUNDHEIT müssen von hoher Qualität aber dennoch bezahlbar angeboten werden. 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